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Melanie Borkenhagen

  • Einrichten mit Pflanzen!

    Mai 7, 2014 | Verfasst von: | Allgemein · Dekoration · Stilberatung · Tipps & Tricks |

    Das Thema Zimmerpflanzen spaltet die Interior-Welt in zwei Lager:
    Die einen lieben Sie, die anderen akzeptieren maximal Schnittblumensträusse.
    Die Verfechter der Zimmerpflanzen loben deren Beitrag zum optimalen Raumklima, während die anderen bei dem Gedanken an verstaubte Benjaminis und Orchideengerippe Gänsehaut bekommen.
    Doch egal zu welchem Lager Sie gehören:
    Es lohnt sich, sich mit dem Thema Zimmerpflanzen und Raumgestaltung näher auseinanderzusetzen, denn Blumen sind das Salz in der Einheitssuppe des Interieurs.
    5 Tipps für die Gestaltung Ihres Zuhauses mit Pflanzen:

    1. Welche Pflanze passt zu mir?
    Klar: Natürlich muss eine Zimmerpflanze in Ihrem Zuhause überleben können. Die Lichtverhältnisse, klimatischen Bedingungen und den Pflegeaufwand, den Sie betreiben können, müssen zur Pflanze passen.
    Darüber hinaus hat eine Pflanze einen nicht unerheblichen dekorativen Charakter, der Ihren Einrichtungsstil unterstreichen – oder aber zerstören kann.
    Um sich bewusst für eine Pflanze entscheiden zu können, müssen Sie sich zuerst klar machen, welchen Einrichtungsstil Sie leben und welche Wirkung Sie erzielen möchten.

    Ein Fenster mit Vorhang, ein Tisch – drei Pflanzen und drei unterschiedliche Stilrichtungen.
    Je nach Pflanze – und Gefäss! – kann ein Raum ländlich, exotisch, modern, klassisch… wirken.
         


    2. Welche Pflanze erzeugt welchen Eindruck?
    Blumen aus dem Bauerngarten für das ländliche Interieur, mediterrane Pflanzen damit es südländisch wirkt – im Prinzip ist das schon richtig, aber eben noch lange nicht alles.
    Ein harmonischer Gesamteindruck entsteht erst durch Kontrast, nämlich den in Struktur, Farbe, Material und eben auch Stil.
    Genau so, wie ein Raum, der durchgehend in einer Farbe gestaltet ist, irgendwie eindimensional wirken kann, kann ein Interieur, das einheitlich in einem Stil gehalten ist, einfach nur langweilen. Betrachten Sie dabei Ihre Zimmerpflanze als Accessoire, das mit seiner Struktur, Form und Farbe seinen Teil zum Gesamteindruck der Einrichtung beiträgt.
    Spielen Sie mit Farbkontrasten und probieren Sie einfach aus – schliesslich lässt sich ein Strauss farbiger Blumen bei Nicht-Gefallen schnell wieder entfernen.
    Probieren Sie einmal die Wirkung von violett-blühendem Lavendel in roten Tontöpfen aus – einfach umwerfend!
     

    Blütenzweige wirken am besten als Solisten: Stellen Sie unterschiedlich hohe Vasen zusammen und schmücken Sie eine mit einem blühendem Zweig.
    Sollten Sie farbintensive Bilder oder Tapeten mit großen Mustern besitzen, sind fragile Zweige, z.B. Kirschblüten, der beste Begleiter.

    Kühle Farben, harte Materialien: Diesem Eingangsbereich fehlen Materialien und Pflanzen mit Textur.
    Der Rattankorb mit Farn liefert Struktur und warme Farben. Kontraproduktiv wären Glasvasen, glatt und kühl wirkende Pflanzen, wie z.B. eine Calla. 

     3. Der richtige Platz
    In den meisten Wohnungen stehen Zimmerpflanzen in Kübeln auf dem Boden oder niedrigen Tischen.
    Nach dem jährlichen Umtopfen in ein größeres Gefäss ist es irgendwann soweit: Die Pflanze nimmt einen beträchtlichen Teil des Raumes ein, denn je mehr Platz der Wurzelballen zum Entfalten hat, desto größer wird die Pflanze.
    Geben Sie Ihren Zimmerpflanzen von Anfang an einen festen Ort, an dem sie sich im angemessenen Rahmen entfalten kann. Bestens geeignet sind in die Raumgestaltung integrierte Pflanzkästen.
    Wenn Sie die Möglichkeit haben, können Sie im Boden einen Pflanzbereich integrieren und dann sogar Mini-Bäume im Ihrem Wohnzimmer anpflanzen.

    Die Lösung für kleine Räume: Mini-Garden über www.haus-garten-versand.de

    Auch Kletterpflanzen sind im Haus möglich: Lassen Sie Clematis und Co einfach an einem Paravent aus Eisen emporranken.

    Paravent über Mirabeau

    Der Londoner Arzt Nathaniel Ward erfand 1830 transportable Gewächshäuser – den sogenannten Ward`schen Kasten. Auch heute sind Indoor-Gewächshäuser noch zu haben:

    Kräuter-Gewächshaus von Manufactum

    4. Arrangements aus mehreren Pflanzen
    Beim Zusammenspiel mehrerer Pflanzen gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten der Anordnung:
    Entweder Sie arrangieren mehrere Pflanzen unterschiedlicher Wuchshöhe, Form oder Farbe zusammen an, oder Sie reihen symmetrisch mehrere Pflanzen gleicher Art.
    Um die erste Möglichkeit wirklich schön umzusetzen, ist schon einiges an Fingerspitzengefühl notwendig. Achten Sie darauf, dass es innerhalb des Arrangements immer einen gemeinsamen Nenner gibt: Unterschiedliche Pflanzen arrangieren Sie am besten zusammen in einem Gefäss oder aber in mehreren, artgleichen Gefässen.
    Die Pflanzen sollten sich in der Wuchshöhe unterscheiden, buschige Pflanzen mit eher schlanken und rankende Pflanzen mit kompakten Gewächsen kombiniert werden.

    Die symmetrische Anordnung von Pflanzen und die Reihung ist naturgemäss sehr einfach umzusetzen. Achten Sie bei der symmetrischen  Anordnung darauf, dass auch die Wuchshöhe der Pflanzen und das Pflanzgefäss gleich sind.

    Werden Pflanzen aneinandergereiht, dann sollte das immer auch mit der Raumgestaltung korrespondieren. Sehr schön sind Reihungen auf langen Anrichten oder Sideboards, auf langen Fensterbänken oder natürlich auf dem Tisch.

    5. Die Pflanze und der richtige Topf
    Derzeit sehr beliebt ist der Bogenhanf, ein äusserst genügsames Wüstengewächs, das in den 60ern in jedem Wohnzimmer zu finden war.
    Besonders schön kommt die schlichte blütenlose Grünpflanze in einem üppigen, etwas unregelmässigen und gerne farbigen Keramiktopf zur Geltung.

    Bogenhanf von Ikea                                Mineo Cachepot über Brigitte v. Boch

    Ein Bambus dagegen – obwohl auch eine blütenlose Pflanze – bietet einen ganz andern Anblick:
    Unzählige Blätter bilden ein ungeordnetes, undurchdringliches Geflecht.
    Das Pflanzgefäss muss hier den Ausgleich schaffen und deshalb ruhig, geerdet und geradlinig wirken.

    Bambus von Dehner Gartenmarkt        Blumentopf zementgrau von Car-Möbel

    Die Bauerhortensien in ihren schönen, altmodischen Farben kommt in einem Gefäss aus Bauernsilber bestens zur Geltung.

                        

    Bauernhortensie über Dehner Gartenmarkt                    Blumentopf von Car-Möbel

    Ein streng geometrisch geschnittener Buchs braucht ein elegantes Gegenüber:
                              

     Kegelförmiger Buchs von Dehner Gartenmarkt         Pokalförmiger Pflanztopf Capraia über Country Garden

     Pflanzen mit filigranen, zarten Blüten, wie z.B der Jasmin passen sehr gut zu einfarbigen Gefässen mit ebenso filigranen Strukturen.

                                          

    Jasmin von Dehner Gartenmarkt                                                Vase von Zara-Home

     

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    Stil und Ordnung im Kleiderschrank

    Februar 19, 2014 | Verfasst von: | DIY · Möbel · Ordnung · Schlafzimmer |

    Ordnung ist das halbe Leben… und Stil die andere Hälfte! Klar, Einrichtung und Möbel müssen funktional und praktisch sein, aber das schliesst ja ein gewisses Stilbewusstsein nicht aus. Kann Ordnung denn stilvoll sein? Was müssen wir tun, damit Ordnung halten leichter wird?
    Wir haben uns schlau gemacht:
    5 Tipps für stilvolle Ordnung im Kleiderschrank:

    1. Vor dem Aufräumen kommt das Ausmisten

    Wenn Sie dauerhaft Ordnung schaffen wollen kommen Sie am Aussortieren nicht vorbei:
    Ich weiss, es gibt Menschen, denen fällt das Aussortieren schwerer als anderen – trotzdem: Bei diesem Punkt gibt es kein Pardon.
    Machen Sie sich klar, dass auch die cleversten Ordnungssysteme machtlos sind, wenn der Kleiderschrank schlichtweg überfüllt ist.
    Eine Anleitung zum Aussortieren von Kleiderschränken finden Sie hier:
    Das Kleiderschrank ABC: ABC
    Das Ziel sollte sein, mindestens ein Drittel des Inhaltes des Kleiderschrankes auszusortieren.
    In vielen Fällen ist der Grund für übervolle Kleiderschränke aber nicht exzessive Shopping-Touren, sondern schlicht und ergreifend die Tatsache, dass im Kleiderschrank Dinge aufbewahrt werden, die eigentlich besser in den – oft fehlenden – Abstellraum gehören.
    Überprüfen Sie daher, ob sich Schuhe, Taschen oder Bettwäsche nicht doch in einem anderen Möbelstück unterbringen lassen.

    2. Alles hat seinen Platz

    Das Geheimnis dauerhafter Ordnung ist so simpel wie effektiv:
    Geben Sie jedem Gegenstand einen Stammplatz.
    Viele Kleiderschränke sind lediglich mit Kleiderstangen und Regalböden ausgestattet. Besser ist es, möglichst viele Unterteilungen und Spezialhalter einzubauen um damit die Sortierung zu erleichtern. Wenn Sie bereits einen Kleiderschrank besitzen, fragen Sie beim Händler nach: Einbauten und Spezialhalter kann man in vielen Fällen nachrüsten.
    In vielen Fällen reicht einfach schon eine kleinere Unterteilung der Schubläden, um für mehr Ordnung zu sorgen. Im  Möbelhandel finden Sie eine große Auswahl an Boxen, Körbchen und Schachteln mit denen sich Unterwäsche und Socken besser sortieren lassen.
    Kleiderschränke sind meistens ca 60cm tief – die volle Tiefe wird bei den Regalböden oft nicht ausgenutzt. Schubladen oder Gitterkörbe auf Auszügen (z.B. von Ikea) sorgen dafür, dass Oberteile in zwei Reihen gesetzt werden können.


    Einbauvitrine im Kleiderschrank: Kleine Fächer erleichtern das Sortieren


    Ausziehbare Hosenaufhängung: Alle Hosen auf einem Blick

    3. Der Traum von der Ankleide
    Sie träumen von einem edlen Ankleidezimmer und haben nicht den Platz dafür?
    Machen Sie einfach aus Ihrem Schafzimmer ein Raum mit Ankleideatmosphäre!
    Im besten Falle ist in Ihrem Schlafzimmer soviel Platz vorhanden, um Ihren Schrank 180° drehen und ihn von der Rückseite zugänglich machen zu können.


    Bild: Ikea

    Holen Sie sich  Anregungen in Boutiquen und Shops:
    Präsentieren Sie Ihr aktuelles Lieblingsoutfit auf einer Schneiderpuppe und stellen Sie einen großen Spiegel auf.


    Schneiderpuppe von Maisons du Monde

    Stellen Sie Gürtel und Tücher in Vitrinen mit Glasabdeckungen aus und ersetzen Sie im Kleiderschrank die Regalböden mit Glasböden.


    Einbauvitrine mit Glasabdeckung

    Vielleicht finden Sie sogar Platz für einen kleinen Schminktisch oder wenigstens einen femininen, grazilen Sessel?

    Frisierkommode Baroque über www.maisonsdumonde.de

    Ganz wichtig ist die Beleuchtung: Fast jeder Schrank kann mit einer Schrankbeleuchtung nachgerüstet werden. Zusätzlich sorgen dimmbare Tisch- und Stehleuchten für gemütliche Atmosphäre im Raum.

    Gestalten Sie das Bett mit Tagesdecken und Kissen wie ein Daybed. Erhält jetzt noch das Schlafzimmer einen pastellfarbenen Anstrich und einen flauschigen Teppich und einen feinen Schrankduft, z.B. von Jo Malone, ist die feminine und edle Ausstrahlung des Raumes perfekt.


    Bett aus der Kollektion Signature Classic von Ralph Lauren Home (Foto: www.RalphLaurenHome.com)

    4. Kein Platz für einen Schrank?

    Wie hält man Ordnung, wenn partout kein großer Kleiderschrank unterzubringen ist?
    Mit raffinierten Tricks!
    Erklären Sie einfach eine Wand zum Kleiderschrank und gestalten diese mit Haken und Stangen, z.B aus dem Garderoben- oder Badzubehör.
    Die Wand können Sie zusätzlich noch mit einer Farbe oder Tapete gestalten.

    Klassische Wandgarderobe in Chrom vor mattschwarzer Wand


    Schlafzimmerwand mit Stangen und Haken von Ikea (Bild: Ikea)

    Eine schöne Idee, z.B. für das Gästezimmer, ist auch die Hakenleiste im Shakerstil:
    Die Shaker, eine amerikanische Glaubenssekte, strebte stets nach höchster Ordnung. Getreu diesem Motto wurden selbst ungenutzte Stühle an diesen Haken verstaut.
    Gestalten Sie rundum alle Wände des Zimmers mit diesen einfachen Hakenleisten. Gäste können dort ihre Garderobe unterbringen und Sie Deko-Gegenstände, wie z.B. Lavendelsäckchen oder auch Handtaschen, Schirme etc.

    Shaker-Hakenleiste über www.americanhomestyles.de (Foto: American Homestyle)

    5. Kleiderschrank DIY

    Sie brauchen eine Kleideraufbewahrung mit bestimmten Maßen oder möchten wenig Geld ausgeben?
    Dann legen Sie doch selbst Hand an!

    Sie brauchen:
    Zwei Schranktüren aus dem Möbelhaus, z.B aus der Serie Pax von Ikea, eine Kleiderstange aus dem Baumarkt, ein Regal oder eine kleine Kommode, z.B. Expedit oder Malm von Ikea, ein Regalboden oder Brett aus dem Baumarkt in der gleichen Länge wie Kommode oder Regal, passende Schrauben.
    So geht’s:
    Die Schranktüren werden seitlich an das Regal oder die Kommode geschraubt. Dann wird das Regalbrett – mit etwas Abstand nach oben, damit man auch etwas drauflegen kann – auch zwischen den Schranktüren befestigt. Darunter kommt die Kleiderstange aus dem Baumarkt, auf die erforderliche Länge gekürzt – fertig ist der Kleiderschrank. (Eventuell muss der Schrank noch an der Wand befestigt werden.)

     


     

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    Das Badezimmer

    November 6, 2013 | Verfasst von: | Badezimmer · Renovierung · Umgestaltung |

    Eine Badsanierung steht an: Meistens wurde die Renovierung des Badezimmers so lange aufgeschoben, bis es nicht mehr geht. Während Wohnräume relativ einfach mit  Farbe und sogar einem neuen Bodenbelag aufgefrischt werden können, scheuen viele die aufwändigen und teuren Renovierungen im Badezimmer. Und dabei geht es hier doch um viel mehr als um Schönheitsreparaturen, nämlich um Erhaltung der Bausubstanz.
    Packen Sie es an, wir zeigen Ihnen, wie Sie vorgehen müssen.

    In 5 Schritten zum neuen Bad:

    1. Bestandsaufnahme machen

    Am Anfang einer Badsanierung steht meist einfach der Wunsch nach einem zeitgemässeren Badezimmer.
    Leider ist es aber mit einer reinen Schönheitsreparatur nicht immer getan:
    Das Badezimmer und alle Stellen im Gebäude,  an denen Wasserleitungen verlaufen, sind die kritischsten im ganzen Haus.
    Tritt über einen längeren Zeitraum Wasser aus fehlerhaften Anschlüssen in Wände und Böden, kann die Bausubstanz schwer geschädigt werden.
    Während Heizleitungen, in denen sich stehendes Wasser befindet, weniger gefährdet sind, sollten Wasserleitungen bereits nach ca. 20 Jahren erneuert werden.
    Im Rahmen der Renovierung sollte auch überprüft werden, ob die Wände des Bades feuchtigkeitsbeständig verkleidet sind und der Boden abgedichtet ist.
    Auch die Tragfähigkeit der Böden ist eine Frage, die geklärt werden muss, denn eine gefüllte Badewanne kann durchaus mehrere Zentner wiegen.
    Klären Sie daher unbedingt zuerst, wie umfassend renoviert werden muss bzw. soll und ob Ihre Vorstellungen mit den tatsächlichen Anforderungen übereinstimmen.
    Bei der Klärung dieser Fragen hilft Ihnen ein Innenarchitekt oder Badplaner.

    2. Planungsgrundlage schaffen

    Der Planer hat Ihnen im ersten Gespräch die Eckdaten geklärt, jetzt geht es an die Planung.
    Eine Badezimmerplanung ist aufwändig, denn die technischen und gestalterischen Anforderungen sind hoch.
    Für Abwasserleitungen ist z.B. ein vorgeschriebenes Gefälle notwendig, daher ist die Installation eines WCs nicht an jeder Stelle im Bad möglich.
    Viele unterschiedliche Gewerke müssen unter einen Hut gebracht werden.
    Damit später ein stimmiges Bild entsteht, muss jedes Detail muss im Voraus durchdacht werden:
    Sind die Anschlüsse für Sanitär- und Elektroinstallation erst einmal gelegt, gibt es kein Zurück.
    Der Planer wird für Sie jetzt einen Gestaltungsvorschlag ausarbeiten, aber auch Sie können planen!
    Zeichnen Sie Ihr Badezimmer im Maßstab 1:25 (1cm auf der Zeichnung entspricht 25cm in der Realität) auf.
    Danach zeichnen Sie auch alle Badobjekte (siehe nachstehende Skizzen) in diesem Maßstab auf und schneiden Sie sie aus – jetzt können Sie Ihr Bad zusammenpuzzeln.
    Selbstverständlich gibt es Badkeramik in unterschiedlichen Formen und Größen – die Standardformen, deren Maße und Abstände zueinander sind Anhaltspunkte für die erste Planung.

    Toiletten werden mit einer Sitzhöhe von 40 cm als Standardmaß montiert.

    Als Richthöhe für die Oberkante der Waschtische gelten 85 cm, es können aber bis zu 95 cm sein.

     

    Eine Höhe von 59 cm bei Badewannen gilt als ideal.
    Duschwannen gibt es in vielen unterschiedlichen Größen, oft in 5cm Schritten.
    Ab einer Länge von 140cm ist keine Duschabtrennung an der Längsseite notwendig. (sog. Walk-in Dusche)

    Im Dachgeschoss erfordern Bäder durch Dachschrägen und Verwinkelungen eine besondere Planung.
    Bei Dächern mit einer Neigung unter 35° ist von einem Bad im Dachgeschoss abzuraten:
    Ein Mensch benötigt in der Regel zwei Meter in der Höhe und zwei Meter in der Breite, um aufrecht stehen und sich bewegen zu können – und das ist bei flachgeneigten Dächern nicht gegeben.


    Die Dachschräge ist der optimale Platz für die Wanne, die sowohl mit der Längs-als auch mit der Breitseite unter der Schräge sitzen kann.
    Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) aus Bonn empfiehlt aber, dass bei Duschen oder Badewannen mit Wandbrause vom Wannenboden aus gemessen eine Streckhöhe von mindestens 220 cm vorgesehen werden – etwa zum problemlosen Haarewaschen im Stehen.

    Sitzt das WC in der Schräge, dann sollte das WC an der Hinterkante eine Kopffreiheit von 130, an der Vorderkante von 175 cm aufweisen.

    In Dachräumen lässt sich der Raum hinter der Wandverkleidung und Abseiten hervorragend als Stauraum nutzen: Planen Sie von Anfang an Nischen und Einbauschränke ein.

     

    3. Ideen sammeln!

    Die Grundlage ist jetzt da: Sie kennen Ihr Budget, die technischen Voraussetzungen und welchen Platz Ihr Bad bietet.
    Es ist an der Zeit zu schauen, was der Markt so bietet:
    Stöbern Sie im Internet, in Wohnzeitschriften, Badausstellungen und Messen und sammeln Sie Ideen, den die entstehen erst, wenn man sich mit einem Thema beschäftigt.
    Schauen Sie sich auch gleich in der Fliesen- und Lampenabteilung um, dann kann der Planer das Fliesenmuster und die Beleuchtung auf die Position der Badobjekte abstimmen.
    Haben Sie dann Ihre Wunschobjekte ausgesucht, dann geben Sie diese Information an Ihren Planer weiter.


    In einem kleinen Bad macht es Sinn, auf die Badewanne zu verzichten und stattdessen eine großzügige Duschfläche einzubauen.
    Sie haben ein kleines Bad ohne Tageslicht? Lassen Sie das Bad so abdichten, dass der komplette Raum eine Nasszelle wird, ohne separate Duschabtrennung.
     
    Oder Sie nutzen die freistehende Installationswand um beidseitig Sanitärobjekte zu montieren.

    Eine bodengleiche Dusche ist aus technischen Gründen nicht möglich? Schauen Sie sich beim Hersteller Bette nach der extraflachen Duschwanne um, die in vielen unterschiedlichen Größen angeboten wird.


    Badezuber Ofurò von Rapsel.
    Jahrzehntelang war die präferierte Farbe im Badezimmer Weiss. Heute gibt es eine Vielzahl an Materialien und Farben, die im Badezimmer verwendet werden können und die das Bad wohnlicher machen: Naturstein, Beton und natürlich auch Holz. Beachtet ,man ein paar Pflegetipps, bleibt es lange schön.
     
    Sie wünschen sich ein privates SPA? Kein Problem mit der Rainshower F-Series von Grohe.


    Wandleuchte Wave von Dekor Walther
    Im Bad bestehen je nach Tageszeit und Stimmung unterschiedlichste Anforderungen an die Beleuchtung – helles, seitliches Licht für die Körperpflege vor dem Spiegel, warmes, gedimmtes Licht zum Entspannungsbad. Im Idealfall werden daher im Bad mehrere Lichtquellen an Decke und Wand kombiniert.

    4. Auftrag vergeben

    Wenn die Planung steht, können Sie Angebote einholen.
    Holen Sie sich mindestens zwei, besser drei Kostenvoranschläge ein:
    Haben Sie keinen Planer, der das für Sie erledigt, dann reichen Sie bei den ausführenden Firmen unbedingt immer die gleiche Informationen ein, damit Sie die Angebote auch wirklich vergleichen können.
    Nicht immer ist das billigste Angebot auch das beste: Achten Sie auch auf Referenzen, Zuverlässigkeit und Ihr persönliches Bauchgefühl.
    Vereinbaren Sie mit der Auftragsvergabe auch unbedingt den Zeitrahmen der Arbeiten, denn Sie müssen schliesslich ganz genau wissen, in welchem Zeitraum Sie Ihr Bad nicht nutzen können.

              
    5. Wenig Aufwand, viel Wirkung

    Was tun, wenn Ihr Bad zwar in die Jahre gekommen ist, Sie aber kein großes Budget investieren können oder wollen – weil es sich beispielsweise um eine Mietwohnung handelt?
    Während Dusche und Badewanne meist eingebaut sind, lassen sich Waschbecken und WC relativ leicht austauschen. Anleitungen dazu gibt es auf den Webseiten vieler Baumärkte, Hornbach bietet auch zu diesem Thema kostenlose Flyer zum Mitnehmen an.

    Wenn Sie auf der Suche nach günstiger Sanitärkeramik sind, schauen Sie sich mal im Baumarkt um:
    Dort werden zwar auch die gängigen Markenprodukte angeboten, aber auch deutlich billigere Eigenmarken.
    Vorsicht: Günstige Badkeramik ist oft nicht so exakt gearbeitet wie teure Markenware, d.h. es gibt eventuell Unebenheiten oder Massabweichungen, die bei der Montage problematisch sein können.

    Das Modul Monolith von Geberit ist ideal für die schnelle und einfache Sanierung in Altbaubädern, da es ohne grössere Eingriffe in die Bausubstanz an bestehende Wasser- und Abwasseranschlüsse  montiert werden kann.

    Einen schnellen neuen Akzent kann man einfach mit einer edlen, neuen Armatur schaffen.
    Auch eine neue Brausegarnitur – selbst eine Regendusche – ist nachträglich gut machbar.

    Auch mit überschaubarem Aufwand machbar: Lassen Sie einen Heizkörper mit einem integrierten Handtuchwärmer einbauen.

    Handtuchheizkörper Subway von Villeroy & Boch by Zehnder (über www.reuter.de)
    Noch einfacher geht es mit einer Handtuchstange, die einfach am bestehenden Heizkörper befestigt wird.


    Handtuchhalter von HSK

    Geschlossene Badschränke sorgen für optische Ruhe im Bad; preisgünstige Modelle finden Sie z.B. in der Serie Godmorgon von Ikea.

    Und last, but noch least: Vergessen Sie nicht die Modeaccessoires des Badezimmers: Edles Zubehör aus der gleichen Serie, ein Stapel neuer Handtücher, Muscheln aus dem letzten Urlaub als Dekoration – und Ihr Bad sieht im Handumdrehen nach Urlaub aus!

     

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    Abenteuer Kinderzimmer

    September 30, 2013 | Verfasst von: | Dekoration · Kinder · Tipps & Tricks |

    Für Kinder ist das ganze Leben ein Abenteuer.

    Sie leben in ihrer Phantasiewelt aus Rittern und wilden Raubtieren, Piraten und Prinzessinnen – der Alltag mit seinen Pflichten und Terminen dringt  – aus Erwachsenensicht – nur sehr mühsam zu ihnen durch.

    Geben Sie Ihren Kindern Raum, ihre Träume auszuleben und helfen Sie ihnen mit originellen Ideen den Alltag zu bewältigen.

    5 Tipps für das Abenteuer Kinderzimmer:

     

     

     

     

     

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    Sporty Style

    April 29, 2013 | Verfasst von: | Allgemein · Dekoration · Möbel · Stilberatung |

    Kaum ist der Frühling eingekehrt, erwacht in uns ein neues Lebensgefühl:
    Die neue Lust auf mehr Freiheit.

    Haben Sie schon einmal daran gedacht, dieses Gefühl auch in Ihrer Einrichtung umzusetzen?

    Wie das geht? Lassen Sie sich in unserem neuen Stilseminar inspirieren und entwickeln Sie Ihre eigenen Ideen!

     

     

     

     

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    Schlafen Sie gut!

    März 11, 2013 | Verfasst von: | Allgemein |

    Erholsame Nachtruhe ist wichtig, sonst fehlt uns Energie für den Tag.

    Das Ambiente des Ruheraumes ist oft der Schlüssel-

    5 Tipps für erholsame Nachtruhe:

    Fotonachweis: Titelbild von Impressionen

     

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    Winterreise

    Januar 16, 2013 | Verfasst von: | Dekoration · Möbel · Stilberatung |

    Januar und Februar sind die klassischen Winterurlaub-Monate. Wir fahren in die Berge und geniessen den Alpenchic im Landhotel.

    Da sich Stil nicht auf Wohnen beschränkt –

    5 stilvolle Tipps für die Winterreise:

     

     

     

     

     

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    Die richtige Beleuchtung

    September 25, 2012 | Verfasst von: | Beleuchtung |

    Der Herbst ist da: Abends wird es früher dunkel, morgens später hell.
    Es wird Zeit, sich über Licht und Beleuchtung Gedanken zu machen.
    Licht macht nicht nur einfach hell – Licht beeinflusst unsere Stimmung, zaubert Atmosphäre, inszeniert den Raum.
    Licht kann man planen – überlassen Sie nichts dem Zufall!

    5 Tipps für die richtige Beleuchtung:

    1. Die Grundlage

    Wenn Sie einen Neubau oder eine größere Renovierung planen, lohnt es sich die Anschlüsse für Steckdosen und Schalter sehr sorgfältig und frühzeitig zu planen.

    Das ist nicht einfach, denn um die ideale Position und Anzahl der Anschlüsse festzulegen, muss auch die Position und Größe der Möbel zu einem sehr frühen Zeitpunkt klar sein.

    Um später flexibel zu sein, planen Sie Steckdosen an jeder Wandseite ein.
    Eine  Steckdose pro Wandseite sollte schaltbar sein – also über einen Schalter an der Wand steuerbar – so können Sie später Steh- oder Tischleuchten bequem über den Schalter bedienen.
    Falls Sie keine Renovierung planen, können Sie mit Hilfe einer Funksteuerung aus dem Baumarkt kostengünstig jede herkömmliche Steckdose in eine schaltbare Steckdose umwandeln.

    Stellen Sie sich bei der Lichtplanung Ihren alltäglichen Ablauf im Haus vor:
    Haben Sie schon mal vollgepackt mit Einkäufen versucht, das Licht in der Diele einzuschalten oder nachts im Flur den Schalter gesucht?
    Bewegungsmelder im Flur, Eingangsbereich und auf der Kellertreppe erleichtern den Alltag.

    Sie mögen morgens kein grelles Licht im Flur, finden bei trüber Beleuchtung aber auch keine zusammenpassenden Socken?
    Mit einem Dimmer können Sie die Beleuchtung auf genau die Helligkeit einstellen, die Sie gerade benötigen.

    2. Die Beleuchtungszonen

    Die Beleuchtung im Haus hat verschiedene Aufgaben:

    Die Grundbeleuchtung oder Allgemeinbeleuchtung sorgt dafür, dass wir uns in einem Raum orientieren können.
    Sie ist das erste Licht, das wir anschalten, wenn wir einen Raum betreten und sollte ein gleichmässiges, nicht zu grelles Licht erzeugen.
    Die Grundbeleuchtung muss nicht immer die Deckenbeleuchtung sein: Auch mehrere im Raum verteilte Stehleuchten, die wir über einen Schalter an der Tür anknipsen können, können diesen Zweck erfüllen.

     

    Die Zonenbeleuchtung beleuchtet einzelne Bereiche, z.B. den Essplatz oder den Schreibtisch und ist genau auf die Tätigkeit, die dort ausgeführt wird, ausgerichtet. Über dem Essplatz erfüllt die klassische Pendelleuchte diese Funktion, am Schreibtisch die Lese- oder Schreibtischleuchte.

    Das Stimmungslicht setzt Akzente und sorgt für Atmosphäre im Raum. Das Stimmungslicht kann die kleine Tischleuchte sein, die im Hintergrund sanft leuchtet oder auch eine Wandleuchte, die eine Farbe oder ein Tapetenmuster inszeniert.


    Die Wandleuchte strahlt nach unten und setzt das Tapetenmuster in Szene
    (Foto: Tina Kern)
    Für jeden Raum muss die Beleuchtung so geplant werden, dass alle drei Funktionen erfüllt werden.

    Auch wenn eine dimmbare Lampe mehrere Funktionen – vom hellen Putzlicht bis zum gemütlichen Stimmungslicht – erfüllen kann ist ein Raum am schönsten mit mehreren Lichtquellen ausgeleuchtet.
    Ein heller Raum ohne Schatten wirkt ungemütlich und kalt, eine einzelne Pendelleuchte erhellt nur einen Teilbereich und lässt den restlichen Raum im Dunkeln.
    Mehrere, unterschiedlich helle Lichtinseln, deren Leuchtbereiche sich überschneiden, leuchten den Raum sanft und doch akzentuiert aus.


    Alles richtig gemacht:
    Essplatz und Küchenzeile zoniert ausgeleuchtet, der Rest des Raumes ist gleichmässig hell.
    Bild aus AIT 1/2 2012, Entwurf bergermeisterwolf, IT-Brixen


    Stimmungslicht im Hintergrund:
    Zwei Tischleuchten erhellen sanft den Eingangsbereich
    Bild aus AD Februar 2012, Entwurf von Miles Redd

    3.  Welche Leuchtenform für welchen Zweck?

    Standardmässig ist fast jeder Raum etwa in Raummitte mit einem Deckenauslass für eine Deckenleuchte ausgestattet – aber ist sie auch in jedem Raum notwendig?

    Eine Deckenleuchte strahlt – je nach Form und Modell – einen Lichtkegel nach unten oder rund um den Leuchtkörper.
    Eine Deckenleuchte, bei der der Leuchtkörper nahe der Zimmerdecke angebracht ist und in alle Richtungen strahlt, wird meistens zur Allgemeinbeleuchtung eingesetzt.

    Um den Raum durch die in Zimmermitte angebrachte Leuchte einigermassen gleichmässig zu erhellen, muss die Leuchte sehr hell strahlen – und das wird oft als ungemütlich empfunden.
    Wirklich sinnvoll ist diese Art der Beleuchtung nur für Funktionsräume, z.B. Küche und Bad – aber auch dort nur in Kombination mit einer Stimmungsbeleuchtung.


    Für alle, die unbedingt eine Deckenleuchte  im Wohnzimmer brauchen:    
    Stuckleuchte aus Gips über Impressionen


    Technik pur: Strahler Gimba über Prediger

    Eine Deckenleuchte mit einem nach unten gerichteten Lichtkegel, eine Pendelleuchte, kann gut als Zonenbeleuchtung eingesetzt werden, z.B. über dem Essplatz über dem Tisch oder im Kinderzimmer:
    Kleine Kinder spielen gerne auf dem Boden, ein nach unten gerichteter Lichtkegel sorgt für ausreichende Beleuchtung.


    Hängelampe im Form eines Vogelbauers
    von Taj über Car-Moebel

    Wenn Sie eine Pendelleuchte für Ihren Esstisch suchen,  achten Sie beim Kauf der Leuchte auch auf Ihre Tischform:
    Rechteckige, lange Tische werden besser mit länglichen Lampenformen ausgeleuchtet, runde und quadratische Tisch mit zylinder- oder kugelförmigen Leuchten.

    Praktisch sind Deckenleuchten, deren Höhe verstellbar ist:
    Der Abstand zwischen Tischplatte und Unterkante Leuchte sollte beim Essen ca 60cm betragen, denn dann ist Augenkontakt noch möglich und niemand wird geblendet.
    Ist die Leuchte dann noch dimmbar, können Sie sowohl sanftes Licht beim Dinner, als auch helles Licht für Spieleabende erzeugen.


    Der Klassiker über dem Küchentisch:   
    Hängelampe Comptoir von Maisons du Monde  


    Kronleuchter für lange Tische:
    Deckenleuchte mit Kristallanhängern von Impressionen

    Stehlampen sind perfekte Leuchten für den Wohnbereich:
    Sie verbreiten viel Licht, da der Leuchtenkopf  hoch sitzt und sie lassen sich sehr gut mit anderen Lampen kombinieren.
    Je nach Modell gibt es Stehleuchten mit nach unten oder nach oben gerichtetem Licht oder mit zusätzlichem Lesearm.
    Verstellbare Stehleuchten lassen sich sehr gut als Leseleuchten an Bett oder Schreibtisch einsetzen, denn das Licht lässt sich präzise lenken.


    Stehleuchte im Stil alter Hollywoodfilme   
    Von Impressionen    


    KLassisch: Stehleuchte Arstid von Ikea

    Tischleuchten können im Wohnbereich als Stimmungsleuchten und – als verstellbare Modelle – im Schlaf-, Wohn- oder Arbeitszimmer als Lese- und Arbeitsleuchten eingesetzt werden.


    Stilvoll arbeiten: Broomstreet Table Lamp von Rivièra Maison     

    Sanfter Schein: Ensnared Lamp Base über Anthropology

    Einbauleuchten können ganz vielfältig verwendet werden:
    In der Treppenhauswand in Stufennähe eingebaut dienen sie der Orientierung, in der Küche erhellen sie als Zonenlicht den Arbeitsbereich und als Fussbodenleuchte in Wandnähe inszenieren sie eine Wandfarbe.


    Bild aus Interior Design Details von Niesewand, DVA Verlag

    Wandleuchten können ähnlich eingesetzt werden, da die Nähe zur Wand eine ähnliche Wirkung wie die von Einbaustrahlern erzeugt.
    In Treppenhaus, Flur und Eingangsbereich dienen Wandleuchten zur Orientierung, in Wohnräumen als Stimmungslicht.

    4. Lampen als Gestaltungselement

    Kaufen Sie nicht irgendeine Lampe – Lampen sind nicht nur Mittel zum Zweck, sondern auch Dekoration.

    Der Stil der Lampe beeinflusst ganz entscheidend die Raumwirkung und muss unbedingt mit dem restlichen Einrichtungsstil korrespondieren.
    „Korrespondieren“ heisst aber nicht, dass Ihre Wohnung ein einziger Stileinheitsbrei werden muss:
    Wie alle Deko-Stücke brauchen sie Kontrast zum Wirken.

    Kombinieren Sie einen schlichten Essplatz mit einer auffälligen Leuchte, einen alten Tisch mit einer modernen Lampe, ein modernes Sofa mit einem Kronleuchter.

    Mixen Sie Materialien – warme und kalte, harte und weiche: Leuchten aus Glas mit rustikalen Möbeln aus Holz, Lampen mit Stoffschirm mit Korbsesseln, Metallleuchten mit Polstermöbeln.


    Alter Tisch, moderne Lampe:
    Bild aus Schöner Wohnen Mai 2012

    Mit ungewöhnlichen Lampen können sie ganz bewusst Highlights setzen – auffällige, einmalige Hingucker in Ihrer Wohnung.

    Nur eines müssen Sie beachten:
    Auffällige Stücke brauchen Raum und Platz zum Wirken, deshalb die Faustregel:

    Immer nur ein Highlight pro Raum.


    Hängeleuchte in Form eines Teekessels von Impressionen       


    Umgebaute Milchflaschen:
    Von Impressionen


    Der Hingucker im Treppenhaus:
    Großer Kronleuchter von Impressionen
    5. Schöne Paare

    Welches Möbel passt zu welcher Leuchte? Drei Vorschläge!

    Die Diele: Willkommen im Strandhaus

    Die Kommode von Impressionen und

    die Tischleuchte Davencourt Glass Lamp von Riviera Maison.

    Der Leseplatz: Art Deco meets Fifities-Style

    Der Sessel Art Deco von Kare Design und

    die Stehleuchte von Impressionen.

    Das Schlafzimmer: Luxuriös und maskulin

    Das Bett Brook Street aus der Ralph Lauren Home Collection und

    die Stehleselampe Chrom von Maisons du Monde

     

    Bilderverzeichnis:
    Die Produkte von Ikea erhalten Sie im Online-Shop www.ikea.de oder in den Filialen. IKEA Servicenummer: 01805/35 34 35.
    Die Produkte von Impressionen erhalten Sie im Online-Shop www.impressionen.de
    Die Produkte von Riviera Maison Sie entweder im Online-Shop www.rivieramaison.de oder bei autorisierten Händlern, z.B. Kiki Kiss Kiss.
    Die Produkte von Maisons du Monde erhalten Sie im Online-Shop www.maisonsdumonde.de
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    Die Produkte von Prediger erhalten Sie im Online-Shop www.prediger.de
    Die Produkte von Anthropology erhalten Sie im Online-Shop www.anthropology.eu
    Die Produkte von Kare-Design erhalten Sie im Online-Shop www.kare-design.com
    Die Produkte von Ralph Lauren Home erhalten Sie im Online-Shop www.ralphlaurenhome.com

     

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    Einfach Ferien

    Juli 6, 2012 | Verfasst von: | Dekoration · Umgestaltung |

    Eigentlich ist der Urlaub ja immer zu kurz: Kaum wieder Zuhause, beginnt der Alltagstrott und die graue Routine. Bringen Sie Ihren Urlaub einfach mit nach Hause und versetzen Sie Ihre Wohnung in Ferienstimmung – nicht umsonst brauchen wir einen „Tapetenwechsel“, wenn wir uns nach Urlaub sehnen:

    5 Tipps für das Urlaubsgefühl Zuhause:

    1. Atmosphäre erzeugen

    Schliessen Sie die Augen und stellen Sie sich einen Sommertag in einem Haus am Meer vor:
    Sanftes Meeresrauschen, im Haus ist es angenehm kühl, Sonnenlicht reflektiert auf dem Fliesenboden, ein Vorhang bauscht sich im Wind… Wie kann man diese Vorstellung nach Hause transportieren?

    Eine große Rolle spielen Licht und Farbe:
    Oft sind Ferienhäuser im Innern kühl und dämmrig – nämlich um das gleissende Sonnenlicht auszusperren. In unseren Breiten wünschen wir uns mangels Sonnenschein oft genau das Gegenteil:  Wir müssen daher das Sonnenlicht von aussen mit Farbe unterstützen oder – schlimmstenfalls – simulieren.
    Verändern Sie die Farbe des einfallenden Lichtes, indem Sie Ihre Wände in den Farben des Sommers und des Meeres streichen: Gelb und sandfarben, blau, grün und weiss. Das Licht von aussen filtern Sie zusätzlich durch halbtransparente Jalousien oder einen bauschigen Vorhang und erzeugen so den Wechsel aus Licht und Schatten, der charakteristisch für ein Haus am Meer ist.

     
    Meeresfrische: Eine blaue Wand färbt  das einfallende Licht   


    Eine weisse Holzjalousie filtert das Licht von aussen

    Mit Tapeten können Sie sogar noch mehr verändern als mit Farbe und optische Täuschungen erzeugen: Die Tapete mit Holzmuster simuliert einen Zaun aus verwitterten Latten. 
     

    Täuschend echt: Tapete in Holzdesign

     

    2.  Anders möblieren!

    Urlaub ist erholsam, anregend, entspannend. Wir sammeln neue Eindrücke, fliehen aus der gewohnten Umgebung.
    Und Zuhause alles wieder beim Alten?

    Eine günstige Methode für ein neues Raumgefühl: Stellen Sie Möbel um!
    In einer neuen Perspektive wirken Möbel ganz anders: Schieben Sie Ihr Sofa doch mal in die Raummitte – Rücken an Rücken mit einer Konsole oder Sideboard.

    Typisch für maritime Möblierung sind entweder Möbel aus dunklem oder weissem Holz. Vielleicht besitzen Sie bereits Möbel in diesem Stil, bisher erschienen Sie Ihnen aber nie maritim? Dann liegt es an der Raumgestaltung: Mit dem richtigen Hintergrund wirkt selbst ein Esstisch aus rustikalem Nussbaum wie direkt aus der Kapitänskabine importiert.
     

    Wichtig sind einfache, klare Formen der Möbel, nicht verspielt, eher robust gebaut.
    Kleinmöbel, wie z.B. Beistelltische, kleine Sessel oder Kommoden können dagegen gerne etwas verspielter und dekorativer sein. Achten Sie darauf, dass dekorative Möbel nicht kitschig wirken, der Grad bei Möbel aus Treibholz und Ästen, Korb- oder Rattanmöbel ist sehr schmal.

      
    Bistrotisch Rivage von Maisons Du Monde  

    Korbkoffer Hampton von Riviera Maison
      
    Bei Leuchten können Sie dagegen ruhig etwas schwelgen: Leuchten aus Treibholz, Tischleuchten aus Glasvasen oder eine alte Schiffsleuchte als Pendelleuchte – hier ist alles erlaubt, was an Urlaub und Meer erinnert.
     
    Tischleuchte Jonsbo Oröd von Ikea 

    Tischleuchte in Flaschenform von Impressionen

    3. Accessoires und Souvenirs

    Die schönsten Souvenirs kommen direkt aus der Natur:
    Bringen Sie aus Ihrem Strandurlaub Muscheln und Sand, Treibholz und schöne Äste mit und füllen Sie damit Vasen und Schalen.
     
    Vasen über Kiki Kiss Kiss

    Wie unglaublich gut nach Ferien duften Kiefernzapfen, die Sie im Urlaub gesammelt haben und jetzt auf der Fensterbank im Sonnenlicht wieder aufwärmen!
    Überhaupt – der Duft – eine ganz wichtige Komponente, wenn wir uns Zuhause wie im Urlaub fühlen möchten.
    Ihre Kräuter stehen in der Küche? Pflanzen Sie Rosmarin, Thymian und Lavendel in Übertöpfe aus Zinkblech oder Ton und dekorieren Sie damit Ihr Wohnzimmer.

    Am Urlaubsort lohnt sich ein Besuch auf Floh- oder Antikmärkten. Vielleicht stöbern Sie alte Landkarten oder maritim-gemusterten Tapetenfragmente auf, die Sie rahmen können.

    Ein gerahmter Tapetenrest   


    Dekorativer Flohmarktfund: Fischnetzkugel.
    Früher wurden Glaskugeln als Auftriebsmittel auf Netze montiert. Das Netz diente als Schlagschutz.

     

    Globus von Impressionen
    Sandfarbene Kissen und cremefarbene Plaids, Sisalteppiche und weisse Vorhänge – verwenden Sie auch in der Raumdekoration die Farben der Natur – und natürliche Materialien, wie Baumwolle und Leinen.

      
    Kissen von Riviera Maison    


    Plaid La Baule gestreift von Maison Du Monde
    4. Gewohnheiten umstellen

    Nehmen Sie sich aus dem Urlaub Souvenirs der ganz anderen Art mit – nämlich kleine Gewohnheiten und landestypische Ideen. Bleiben Sie doch beim abendlichen Glas Rotwein auf der Terrasse oder dem Balkon, statt wie gewohnt den Fernseher anzuschalten.
    Ihnen hat der der Kaffee aus der klassischen Herdkanne so gut geschmeckt? Auch wenn es umständlicher ist als einfach auf den Knopf des Vollautomaten zu drücken – behalten Sie die Gewohnheit bei und verlängern Sie Ihr Urlaubsgefühl.

    Espressokocher von Bialetti, z.B. über Amazon

    5. Einkaufstipps

    The Annex
    Home & Garden Interior
    Heidestrasse 147
    60385 Frankfurt

    Kiki Kiss Kiss
    Borsigstrasse 15,
    63165 Mühlheim
    Butlers
    www.butlers.de
    Maisons Du Monde
    www.maisonsdumonde.de

    Riviera Maison
    www.rivieramaison.de
    Bilderverzeichnis:
    Die Produkte von Ikea erhalten Sie im Online-Shop www.ikea.de oder in den Filialen. IKEA Servicenummer: 01805/35 34 35.
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    Alle anderen Fotos sind von Melanie Borkenhagen

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    Draussen wohnen!

    Juni 5, 2012 | Verfasst von: | Dekoration · Tipps & Tricks |

    Der Sommer ist da und Ihre Wohnung hat Zuwachs bekommen:
    Endlich wieder ein Zimmer mehr, nämlich „Draussen“!  Die Aufgabe dieses neuen Zimmers ist klar:  Zum Entspannen einladen. Bevor die Freiluftsaison richtig beginnt, sollten Sie Ihrer Terrasse oder Balkon einen gründlichen Check unterziehen:
    Ihr Balkon ist bisher nur ein zusätzlicher Abstellraum und Ihre Terrasse die wahr gewordene Trostlosigkeit? Keine Panik – wir haben was dagegen:

    5 Tipps für den Wohnraum draussen:

    1. Zweites Wohnzimmer? Gestalten Sie es auch so!
    Was auch immer Sie Ihr Eigen nennen – einen gemieteten Stadtbalkon oder eine großzügige Terrasse: Die Grundlage bildet – wie auch in der Wohnung, die Gestaltung von Boden und Wände bzw. Balkonbrüstung.
    Auch hier gilt: Wenn sich der Bodenbelag optisch draussen fortsetzt, wirkt der Balkon viel großzügiger und zur Wohnung gehörig. Möchten man der Terrasse eine großzügige Renovierung unterziehen, dann kann man einen Fliesen – oder Holzbelag wählen, der dem Bodenbelag innen ähnlich ist.
    Gegen Fliesen des Grauens, die man nicht ändern kann oder möchte, gibt es trotzdem ein Mittel: Holzfliesen, die man auflegen und beim Auszug leicht wieder entfernen kann (z.B. Platta von Ikea) – oder haben Sie schon einmal an einen Teppich gedacht? Stoffe für draussen sind der große Trend, denn wir wünschen uns auch draussen den Komfort, den wir im Haus gewohnt sind.

     
    So geht’s auch: Der Interior-Designer Miles Redd streicht die Holzdielen seiner Terrasse einfach Schwarz/Weiss – wie die Fliesen in seiner Küche.
    Bild aus AD, Mai 2009
     
    Kunststoffteppich Flora von House Doctor über Lunoa

    Sie möchten sich wie im Urlaub fühlen?
    Nicht nur für die jüngsten Familienmitgliedern ist ein Strand auf der Terrasse das Größte: Bauen Sie eine Umrandung aus Holzbohlen oder Steinen und legen Sie eine wasserdurchlässige Folie aus dem Gartenmarkt aus. Die Folie sollte an den Seiten ca 10cm hochgeführt werden.
    Dann füllen Sie das Becken mit Spielsand – fertig ist der Privatstrand!

    Wenn Sie nicht der Hauseigentümer sind, sind Sie in der Gestaltung der Hauswand eingeschränkt – dann müssen Ideen her, die ohne viel Aufwand und ohne größere Eingriffe in die Bausubstanz umzusetzen sind. Rankgitter aus dem Baumarkt lassen sich leicht befestigen und  machen zusammen mit Kletterpflanzen schnell aus einer schäbigen Wand einen grünen und duftenden Wandteppich.
     
    Auf dem Boden keinen Platz für große Pflanztöpfe? Metallgitter mit Topfhalter von Car-Möbel.

    Oder schon mal an Gardinen für draussen gedacht?
    Wenn Ihre Terrasse oder Ihr Balkon überdacht ist, können Sie das leicht umsetzen: Einfach Gardinenstange oder Stahlseil mit Halterung an der Überdachung anbringen und bodenlanger Vorhang anbringen.
    Vor das Fenster gezogen, dient der Vorhang abends zudem als Fliegengitter.

     
    Vorhang von Impressionen

     
    Unattraktive Balkonbrüstungen verschwinden schnell und einfach hinter schmalen Konsoltischen oder Blumenbänken: Blumenbank von Car-Möbel.

    Große Terrassen sind toll, aber manchmal vielleicht auch zugig und ungemütlich. Abhilfe schaffen Sie, indem Sie  eine halbhohe, begrünte Mauer als Schutzwall bauen – die schützende Mauer im Rücken gibt sofort ein Gefühl der Geborgenheit.
    2. Ideen für den Minibalkon
    Was hat Sie bisher davon abgehalten, Ihren Balkon zu mehr als nur einen Abstellraum für Getränkekisten und Blumentöpfe zu machen? Zu klein? Das gilt nicht!
    Zugegeben: Vielleicht muss man sich beim Mini-Balkon den einen oder anderen Gedanken mehr machen, aber jeder Freisitz hat Potenzial.
    Ideal für kleine Flächen sind maßeingepasste Möbel, denn dann wird kein Platz verschenkt. Eine einfache Balkonbank lässt sich aus Platten vom Baumarkt leicht selbst bauen. Bauen Sie die Bank möglichst so tief wie ein Sofa, also 60-70cm, und machen Sie sie mit Kissen und Polstern so richtig gemütlich.
    Falls Sie eine fertige Bank kaufen möchten: Achten Sie darauf, dass die Seitenteile so schmal wie möglich sind, um keinen Platz für die Sitzfläche zu verschwenden.
     
    Braucht nicht viel Platz: ca 90cm breit, ca 85cm tief und ultragemütlich.
    Loungesessel aus Akazienholz von Impressionen

     
    Alles in einem: Banktruhe mit Wandpaneel, Bord und Haken.
    Äpplarö von Ikea

    Alles, was sich nach Gebrauch wegklappen lässt, ist für einen kleinen Balkon ein Gewinn.
    Überlegen Sie aber vor dem Kauf eines Klapptisches, ob Sie im aufgeklappten Zustand des Tisches dennoch von Ihrem Sitzplatz in die Wohnung gelangen können, sonst wird jeder Gang zur Kletterpartie.
     

    Tabletttisch Maya von Depot: Aus der Küche direkt auf den Tisch.
     

    Macht sich ganz schmal: Der Metalltisch von Car-Möbel ist nur ca70*40cm groß.

     
    Bank mit ausklappbaren Tischchen von Car-Möbel

    Wenn Sie nur Platz für einen Mini-Tisch haben, verlegen Sie Ihre Ablagefläche doch einfach an die Wand: Zeitschriftenhalter bieten Platz für Magazine oder zusammengerollte Tischwäsche, in wandmontierten Zinkeimerchen warten Servietten und Besteck auf ihren Einsatz
     


    Statt Blumen können hier auch zusammengerollte Servietten und Besteck auf ihren Einsatz warten: Hästö Blumenübertopf mit Halter von Ikea
     

    Der Zeitschriftenhalter von House Doctor über Car-Möbel bietet Platz für Magazine und zusammengerollte Tischwäsche.
     


    Kein Platz auf dem Tisch? Hängen Sie den Metallring mit Haken von Car-Möbel an die Balkonbrüstung Ihres Nachbarn obendrüber – schon haben Sie Platz für eine Menge Kleinigkeiten.

    3. Große Ideen
    Eine große Terrasse unterteilt man am besten – wie auch ein großes Wohnzimmer – in verschiedene Zonen: Ein Bereich ist für Tisch und Stühle reserviert, einer zum Relaxen.
    Die einzelnen Bereiche kann man auch optisch von einander trennen, z.B. indem man einem Kräutergarten aus über- und nebeneinander gestapelten Pflanztöpfen dazwischen stellt, mithilfe von Rosenbögen eine duftende Laube für Tisch und Stühle baut oder einen kleinen Brunnen installiert.
     

    In kürzester Zeit selbst gebaut: Kräutergarten aus Pflanztöpfen
     


    Outdoorbrunnen über Impressionen

    Wenn Sie viel Platz zur Verfügung haben, dann kombinieren Sie in der Relaxzone einen Liege- oder Schaukelstuhl mit einer Outdoorcouch – dann können Sie flexibel auf Sonnenstand und Laune reagieren.
     


    Lounger für zwei Personen von Impressionen
     

    Schaukelstuhl Värmdö von Ikea
     

    Outdoorsofa von Impressionen
    Auf großen Terrassen machen sich große Tische, kombiniert mit bequemen Geflechtstühlen, gut. Denken Sie an kleine Beistelltische und Konsolen: Wie auch im Esszimmer brauchen wir beim Essen Platz für Geschirr, Wein und Gläser.

     
    Sitzgruppe ÄPPLARÖ/ HÖGSTEN von Ikea: Holztisch und Stühle aus Kunststoffgeflecht
     


    Kommode „Strandgut“ aus Teakholz macht sich gut als Anrichte auf der Terrasse (Impressionen)
     


    Der Gartenregalwagen von Impressionen bietet Platz für Geschirr und Gläser und lässt sich zudem bequem auf Rollen verschieben.
     

    Der Gartenhausschrank von Car-Möbel dient im Sommer als lauschiges Sitzplätzchen – im Winter kann man darin auf Regalböden Gartengeräte und –utensilien lagern.
    4. Licht und Schatten
    Was man sich im Winter manchmal nicht vorstellen kann, wird schon im Frühsommer Wirklichkeit:
    Irgendwann muss man sich Schutz vor der Sonne suchen.
    Der Klassiker ist natürlich der Sonnenschirm, auf zugigen Dachterrassen und Balkonen ist diese Lösung nicht empfehlenswert, denn allzu leicht geht so ein Schirm über Bord.
    Im Baumarkt und in Einrichtungsgeschäften gibt es bereits fertig konfektionierte Segel, die mit Ösen an der Wand oder der Balkonkonstruktion befestigt werden können. Brauchen Sie ein besonderes Maß, dann müssen Sie sich Segel vom Raumausstatter anfertigen lassen.
     
    Dreieckssonnensegel von Impressionen

    Lassen Sie doch einen Teil Ihres Balkons oder Terrasse mit Kletterpflanzen beranken – das bietet natürlichen Sonnenschutz durch lichten Schatten und duftet betörend. Bestens dafür geeignet sind Clematis und Wisteria.

    Abends wird es stimmungsvoll auf der Terrasse, besonders, wenn Kerzen oder eine andere Feuerstelle Licht und Wärme spenden.
    Für große Terrassen gibt es tolle Feuerschalen oder Schwedenfeuer, manche Modelle lassen sich auch mit einem Gitterrost um Grill umrüsten.
     

    Feuerschale aus Metall über Impressionen
    Wenn Sie für eine Feuerschale keinen Platz haben oder offenes Feuer meiden möchten, arrangieren Sie mehrere Windlichter zusammen in einer Ecke.

     
    Diese riesige Laterne ersetzt fast den Kaminofen:
    Laterne Adèle von Maisons du Monde

    Licht ist immer gleichzeitig auch Dekoration.
    Suchen Sie sich Lichtquellen aus, die zum Einrichtungsstil des Balkons passen: Lampions zum exotisch-asiatisch inspirierten Stil, Laternen zum romantischen Landhauslook und minimalistische Windlichter zum sachlich-schlichten Lounger.
     

    Sieht auch tagsüber gut aus: Papierlampions von Impressionen
     

    Leuchtmöbel von Maisons du Monde

    5. Last, but not least… die ultimativen Tipps zum Schluss:

    Aus Alt mach Neu:
    Draussen geht auch mal was zu Bruch, Möbel müssen Regen und Sonne aushalten – warum nicht deshalb was Neues aus was Altem bauen?
    Aus Wein- oder Obstkisten ist schnell ein Terrassenregal gebaut, ein Teller/Tassenstapel aus Omas altmodischem Geschirr wird zur orginellen Etagere.

    Aus dem Vollen schöpfen:
    Sie halten sich im Wohnzimmer bei der Dekoration zurück? Dann lassen Sie draussen Ihrer Kreativität mal so richtig freien Lauf und dekorieren Sie, was das Zeug hält.
    Kissen, Decken, Felle, Kerzen, Lampions, Windlichter, Figuren und Pflanzen – erlaubt ist was gefällt.

    Bilderverzeichnis:
    Die Produkte von Ikea erhalten Sie im Online-Shop www.ikea.de oder in den Filialen. IKEA Servicenummer: 01805/35 34 35.
    Die Produkte von Car-Möbel erhalten Sie im Online-Shop www.car-moebel.de
    Die Produkte von Impressionen erhalten Sie im Online-Shop www.impressionen.de
    Die Produkte von Depot erhalten Sie entweder im Online-Shop www.depot-online.de oder in den Filialen
    Die Produkte von Maisons du Monde erhalten Sie im Online-Shop www.maisonsdumonde.de
    Produkte von Lunoa über den Online-Shop www.lunoa.de

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    Homeoffice

    April 26, 2012 | Verfasst von: | Arbeitsplatz · Möbel · Tipps & Tricks |

    Wir sind zum digitalen Wanderarbeiter geworden. Im Zeitalter von WLAN und Laptop arbeiten wir heute am Esstisch, morgen auf dem Sofa liegend; wir checken morgens im Bett und abends während des Sonntagskrimis die Mails. Arbeit und Freizeit können wir nicht mehr trennen; die Arbeit ist nie richtig vorbei, Freizeit fängt nie richtig an. Entspannung und Konzentration – beides klappt besser, wenn Sie räumlich klare  Grenzen ziehen, zumal auch Ordner, Briefe und Ablage einen Platz finden müssen.

    5 Tipps für stilvolles Arbeiten zuhause

    1.1 Der richtige Ort

    Wenn Sie sich in Ihrer Wohnung einen festen Arbeitsplatz einrichten wollen, müssen Sie zuerst den richtigen Ort finden. Prinzipiell ist der Arbeitsplatz überall dort möglich, wo sich ein Stromanschluss befindet – selbst in der Küche oder in einem breiten Flur.
    Klären Sie zuerst, welche Funktionen Ihr zukünftiger Arbeitsplatz erfüllen soll und welchen Platzbedarf Sie haben:
    Arbeiten Sie jeden Abend mehrere Stunden oder erledigen Sie dort nur einmal pro Woche Ihre Post? Wenn Sie den Platz eher selten benutzen, reicht vielleicht schon eine Mini-Fläche – wenn Sie regelmässig dort arbeiten, sicher nicht. Oft ist mit diesen Überlegungen die Platzwahl bereits entschieden, nämlich dann, wenn sich der benötigte Raumbedarf für den Arbeitsplatz nur in einem Raum verwirklichen lässt.  Wenn Sie allerdings eine großzügigere Wohnung haben, können Sie sich jetzt noch überlegen, wo und unter welchen Bedingungen Sie gerne arbeiten möchten. Arbeiten Sie gerne mit Ausblick vor dem Fenster oder stört das Tageslicht eher bei der Bildschirmarbeit? Brauchen Sie Ruhe oder  möchten Sie gerne trotz Arbeit Ihrer Familie Gesellschaft leisten?

                    

    Arbeitsplatz in der Küche: Bild AD September 2009 

                                                                                                                                                              

    In Gesellschaft und trotzdem voll konzentriert:„Rewrite“ von Ligne Roset (Foto: Ligne Roset)

     

    2. Das richtige Möbel

    Steht der Ort fest, dann überlegen Sie sich, wie Ihr Schreibtisch aussehen soll. Der Standort ist ganz entscheidend für die Art des Schreibtisches: steht der Schreibtisch in einem separaten Zimmer oder eher versteckt in einer Nische, dann kann der Platz auch richtig nach Arbeit aussehen und die Ablage bis zum nächsten mal offen auf dem Tisch liegen bleiben.

    Schreibtisch Pontus von Pinch Design
    (Foto: James Merell für Pinch Design)

     

    In den meisten Fällen ist der Arbeitsplatz aber im Wohnzimmer oder Schlafzimmer untergebracht oder das Arbeitszimmer ist nebenbei auch Gästezimmer; will man in einem Raum gleichzeitig arbeiten und entspannen, ist es wichtig, dass der Platz nach getaner Arbeit nicht nach Arbeit aussieht. Der klassische Sekretär beispielsweise vereint diese zwei Funktionen: Aufgeklappt ein Arbeitsplatz, zugeklappt verschwindet die unerledigte Steuererklärung im Möbelstück – und damit zumindest zeitweise aus unseren Köpfen.  Neben dem Sekretär ist jedes Möbelstück denkbar, dass sich zu- oder einklappen lässt. Aus einem Regal aus dem Möbelhaus und MDF-Platten aus dem Baumarkt lässt sich auch relativ einfach ein solches Möbelstück selbst herstellen.

           

    erst Arbeitsplatz….                                         dann Kommode: Klappsekretär von
    Car Möbel (Bild Car Möbel)

     

        

    Büro im Schrank: Computerschrank von Car-Möbel (Fotos: Car Möbel)

     

     

    Klappsekretär „Zelos“ von Classicon (Bild: Classicon)

     

    Machen Sie sich vor dem Möbelkauf klar,  dass Ihr Schreibtisch auch stilistisch zum Interieur des restlichen Raumes passen muss. Auch wenn die bereits vorhandenen Möbel im Landhausstil heute nicht mehr Ihrem Stil entsprechen – ganz falsch wäre es jetzt, ein ultramodernes Schreibpult in Hochglanz hinzuzufügen –auch wenn es Ihnen noch so gut gefällt. Versuchen Sie einen Mittelweg zu finden: Verwenden Sie schlichtere Möbelformen als die bereits vorhandenen, aber passen Sie sich in Material und Farbe an.

     

    Passt zum Landhausstil, ohne diesen zu verstärken: Schreibtisch Linnarp von Ikea (Foto: Ikea)

    Ein umwerfender Schreibtisch sieht nicht in jedem Raum umwerfend aus. Manche Möbelstücke brauchen Platz, um wirken zu können und kommen in einem engen Raum nicht zur Geltung. Muss ein Arbeitstisch passgenau in eine Nische passen, ist eine Massanfertigung vom Schreiner wahrscheinlich die beste Lösung.

     1. 2.       Die Organisation des Arbeitsplatzes

    Ja, wir alle kehren lieber an einen aufgeräumten Arbeitsplatz zurück, als an einen, wo das Chaos herrscht – die Realität sieht leider oft anders aus. Nicht alles kann sofort zurückgelegt oder weggeräumt werden, manchmal fehlt die Zeit oder die Energie. Planen Sie in Ihren Arbeitsplatz eine große Schublade oder ein Fach ein, das Unerledigtes schnell und unkompliziert aufnimmt.  Ablagefächer aus Plastik sind zwar praktisch, aber wirklich nicht schön: Ersetzen Sie diese durch Ablagefächer aus Holz  oder Metall oder erklären Sie ein Teil eines Regales zu Sortierfächern. 

    Pultaufsatz von Car-Möbel: Macht aus jedem Tisch einen Sekretär  (Foto: Car-Möbel)

     

    Ablagefächer aus Metall, alles über www.car-moebel.de (Foto: Car-Möbel)
    Überlegen Sie sich, welche Utensilien Sie regelmässig brauchen und schnell zur Hand haben müssen – Büroklammern, Locher, Briefumschläge? Diese Dinge sollten Sie griffbereit in einem Fach auf dem Schreibtisch oder rechts unter Ihnen (für Linkshänder natürlich links unter Ihnen) lagern.
    Die wirklich große Herausforderung am heutigen Arbeitsplatz? Kabel, Kabel, Kabel….Achten Sie beim Kauf des Schreibtisches darauf, wie (und ob überhaupt…) die Kabelführung geplant ist.

     

     4. Rund um den Schreibtisch

    Mit dem Kleinkram ist es meistens nicht getan: Wohin mit Akten und Ordnern, Sachbüchern und Nachschlagewerken,  Handbüchern und Katalogen?
    Ein offenes Regal ist immer eine Herausforderung, besonders wenn dort eine Vielzahl von unterschiedlichen Dingen untergebracht werden müssen. Vereinheitlichen Sie das Erscheinungsbild  der Aktenordner, indem Sie nur Ordner eines Herstellers verwenden und die Rückenschilder gleich gestalten. Schaffen Sie auch in einem offenen Regal so viel geschlossenen Stauraum wie möglich und sammeln Sie  Kataloge und Prospekte in Stehordnern, lagern Sie Druckerpapier und CD Rohlinge in Kästen und Kisten. Einheitlicher, ruhiger und damit aufgeräumter wirkt das offene Regal, wenn Sie versuchen, alles, was im Regal steht, in ähnlichen, sanften Farbtönen zu halten, z.B. eine Kombination aus Natur- und Brauntönen, Gold und Sand oder Grautöne, Silber und weiss.

     

    So dekorativ kann ein offenes Regal im Arbeitszimmer sein.
    (Foto aus Hoppen/Batten:„East meet west“, Dumont-Verlag)

    Schaffen Sie in der Nähe des Arbeitsplatzes so viel geschlossenen Stauraum wie möglich – Sie werden ihn brauchen.  Form und Stil richtet sich natürlich wieder nach Platzangebot und bereits vorhandenen Möbeln. Suchen Sie ein Möbelstück für einen reinen Arbeitsraum, sind Spinde – besonders solche mit Gebrauchsspuren – eine originelle Lösung: Stahlspinde passen zu vielen Einrichtungsstilen, verbreiten eine kreative und coole Arbeitsatmosphäre und sind superpraktisch.

    Arbeitsplatz mit Spind (Foto: Conran: „Das ultimative Wohnbuch“)           

     

     (Foto: „Berlin Interiors“, Taschen Verlag)
     
    5. Impressionen
     
     

     Foto: J.Wilson: „Wohnharmonie“, Busse Seewald Verlag

                      

     Foto: J. Wilson: „Wohnharmonie“, Busse Seewald Verlag

      

    Foto: K. Hoppen: „Stil und Design“, DVA Verlag

                

    Foto: K. Hoppen: „Stil und Design“, DVA Verlag

     

    Fotos: „Berlin Interiors“, Taschen Verlag

     Fotos: „Berlin Interiors“, Taschen Verlag

     
     

     

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