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Möbel

  • Stil und Ordnung im Kleiderschrank

    Februar 19, 2014 | Verfasst von: | DIY · Möbel · Ordnung · Schlafzimmer |

    Ordnung ist das halbe Leben… und Stil die andere Hälfte! Klar, Einrichtung und Möbel müssen funktional und praktisch sein, aber das schliesst ja ein gewisses Stilbewusstsein nicht aus. Kann Ordnung denn stilvoll sein? Was müssen wir tun, damit Ordnung halten leichter wird?
    Wir haben uns schlau gemacht:
    5 Tipps für stilvolle Ordnung im Kleiderschrank:

    1. Vor dem Aufräumen kommt das Ausmisten

    Wenn Sie dauerhaft Ordnung schaffen wollen kommen Sie am Aussortieren nicht vorbei:
    Ich weiss, es gibt Menschen, denen fällt das Aussortieren schwerer als anderen – trotzdem: Bei diesem Punkt gibt es kein Pardon.
    Machen Sie sich klar, dass auch die cleversten Ordnungssysteme machtlos sind, wenn der Kleiderschrank schlichtweg überfüllt ist.
    Eine Anleitung zum Aussortieren von Kleiderschränken finden Sie hier:
    Das Kleiderschrank ABC: ABC
    Das Ziel sollte sein, mindestens ein Drittel des Inhaltes des Kleiderschrankes auszusortieren.
    In vielen Fällen ist der Grund für übervolle Kleiderschränke aber nicht exzessive Shopping-Touren, sondern schlicht und ergreifend die Tatsache, dass im Kleiderschrank Dinge aufbewahrt werden, die eigentlich besser in den – oft fehlenden – Abstellraum gehören.
    Überprüfen Sie daher, ob sich Schuhe, Taschen oder Bettwäsche nicht doch in einem anderen Möbelstück unterbringen lassen.

    2. Alles hat seinen Platz

    Das Geheimnis dauerhafter Ordnung ist so simpel wie effektiv:
    Geben Sie jedem Gegenstand einen Stammplatz.
    Viele Kleiderschränke sind lediglich mit Kleiderstangen und Regalböden ausgestattet. Besser ist es, möglichst viele Unterteilungen und Spezialhalter einzubauen um damit die Sortierung zu erleichtern. Wenn Sie bereits einen Kleiderschrank besitzen, fragen Sie beim Händler nach: Einbauten und Spezialhalter kann man in vielen Fällen nachrüsten.
    In vielen Fällen reicht einfach schon eine kleinere Unterteilung der Schubläden, um für mehr Ordnung zu sorgen. Im  Möbelhandel finden Sie eine große Auswahl an Boxen, Körbchen und Schachteln mit denen sich Unterwäsche und Socken besser sortieren lassen.
    Kleiderschränke sind meistens ca 60cm tief – die volle Tiefe wird bei den Regalböden oft nicht ausgenutzt. Schubladen oder Gitterkörbe auf Auszügen (z.B. von Ikea) sorgen dafür, dass Oberteile in zwei Reihen gesetzt werden können.


    Einbauvitrine im Kleiderschrank: Kleine Fächer erleichtern das Sortieren


    Ausziehbare Hosenaufhängung: Alle Hosen auf einem Blick

    3. Der Traum von der Ankleide
    Sie träumen von einem edlen Ankleidezimmer und haben nicht den Platz dafür?
    Machen Sie einfach aus Ihrem Schafzimmer ein Raum mit Ankleideatmosphäre!
    Im besten Falle ist in Ihrem Schlafzimmer soviel Platz vorhanden, um Ihren Schrank 180° drehen und ihn von der Rückseite zugänglich machen zu können.


    Bild: Ikea

    Holen Sie sich  Anregungen in Boutiquen und Shops:
    Präsentieren Sie Ihr aktuelles Lieblingsoutfit auf einer Schneiderpuppe und stellen Sie einen großen Spiegel auf.


    Schneiderpuppe von Maisons du Monde

    Stellen Sie Gürtel und Tücher in Vitrinen mit Glasabdeckungen aus und ersetzen Sie im Kleiderschrank die Regalböden mit Glasböden.


    Einbauvitrine mit Glasabdeckung

    Vielleicht finden Sie sogar Platz für einen kleinen Schminktisch oder wenigstens einen femininen, grazilen Sessel?

    Frisierkommode Baroque über www.maisonsdumonde.de

    Ganz wichtig ist die Beleuchtung: Fast jeder Schrank kann mit einer Schrankbeleuchtung nachgerüstet werden. Zusätzlich sorgen dimmbare Tisch- und Stehleuchten für gemütliche Atmosphäre im Raum.

    Gestalten Sie das Bett mit Tagesdecken und Kissen wie ein Daybed. Erhält jetzt noch das Schlafzimmer einen pastellfarbenen Anstrich und einen flauschigen Teppich und einen feinen Schrankduft, z.B. von Jo Malone, ist die feminine und edle Ausstrahlung des Raumes perfekt.


    Bett aus der Kollektion Signature Classic von Ralph Lauren Home (Foto: www.RalphLaurenHome.com)

    4. Kein Platz für einen Schrank?

    Wie hält man Ordnung, wenn partout kein großer Kleiderschrank unterzubringen ist?
    Mit raffinierten Tricks!
    Erklären Sie einfach eine Wand zum Kleiderschrank und gestalten diese mit Haken und Stangen, z.B aus dem Garderoben- oder Badzubehör.
    Die Wand können Sie zusätzlich noch mit einer Farbe oder Tapete gestalten.

    Klassische Wandgarderobe in Chrom vor mattschwarzer Wand


    Schlafzimmerwand mit Stangen und Haken von Ikea (Bild: Ikea)

    Eine schöne Idee, z.B. für das Gästezimmer, ist auch die Hakenleiste im Shakerstil:
    Die Shaker, eine amerikanische Glaubenssekte, strebte stets nach höchster Ordnung. Getreu diesem Motto wurden selbst ungenutzte Stühle an diesen Haken verstaut.
    Gestalten Sie rundum alle Wände des Zimmers mit diesen einfachen Hakenleisten. Gäste können dort ihre Garderobe unterbringen und Sie Deko-Gegenstände, wie z.B. Lavendelsäckchen oder auch Handtaschen, Schirme etc.

    Shaker-Hakenleiste über www.americanhomestyles.de (Foto: American Homestyle)

    5. Kleiderschrank DIY

    Sie brauchen eine Kleideraufbewahrung mit bestimmten Maßen oder möchten wenig Geld ausgeben?
    Dann legen Sie doch selbst Hand an!

    Sie brauchen:
    Zwei Schranktüren aus dem Möbelhaus, z.B aus der Serie Pax von Ikea, eine Kleiderstange aus dem Baumarkt, ein Regal oder eine kleine Kommode, z.B. Expedit oder Malm von Ikea, ein Regalboden oder Brett aus dem Baumarkt in der gleichen Länge wie Kommode oder Regal, passende Schrauben.
    So geht’s:
    Die Schranktüren werden seitlich an das Regal oder die Kommode geschraubt. Dann wird das Regalbrett – mit etwas Abstand nach oben, damit man auch etwas drauflegen kann – auch zwischen den Schranktüren befestigt. Darunter kommt die Kleiderstange aus dem Baumarkt, auf die erforderliche Länge gekürzt – fertig ist der Kleiderschrank. (Eventuell muss der Schrank noch an der Wand befestigt werden.)

     


     

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    Sporty Style

    April 29, 2013 | Verfasst von: | Allgemein · Dekoration · Möbel · Stilberatung |

    Kaum ist der Frühling eingekehrt, erwacht in uns ein neues Lebensgefühl:
    Die neue Lust auf mehr Freiheit.

    Haben Sie schon einmal daran gedacht, dieses Gefühl auch in Ihrer Einrichtung umzusetzen?

    Wie das geht? Lassen Sie sich in unserem neuen Stilseminar inspirieren und entwickeln Sie Ihre eigenen Ideen!

     

     

     

     

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    Winterreise

    Januar 16, 2013 | Verfasst von: | Dekoration · Möbel · Stilberatung |

    Januar und Februar sind die klassischen Winterurlaub-Monate. Wir fahren in die Berge und geniessen den Alpenchic im Landhotel.

    Da sich Stil nicht auf Wohnen beschränkt –

    5 stilvolle Tipps für die Winterreise:

     

     

     

     

     

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    Homeoffice

    April 26, 2012 | Verfasst von: | Arbeitsplatz · Möbel · Tipps & Tricks |

    Wir sind zum digitalen Wanderarbeiter geworden. Im Zeitalter von WLAN und Laptop arbeiten wir heute am Esstisch, morgen auf dem Sofa liegend; wir checken morgens im Bett und abends während des Sonntagskrimis die Mails. Arbeit und Freizeit können wir nicht mehr trennen; die Arbeit ist nie richtig vorbei, Freizeit fängt nie richtig an. Entspannung und Konzentration – beides klappt besser, wenn Sie räumlich klare  Grenzen ziehen, zumal auch Ordner, Briefe und Ablage einen Platz finden müssen.

    5 Tipps für stilvolles Arbeiten zuhause

    1.1 Der richtige Ort

    Wenn Sie sich in Ihrer Wohnung einen festen Arbeitsplatz einrichten wollen, müssen Sie zuerst den richtigen Ort finden. Prinzipiell ist der Arbeitsplatz überall dort möglich, wo sich ein Stromanschluss befindet – selbst in der Küche oder in einem breiten Flur.
    Klären Sie zuerst, welche Funktionen Ihr zukünftiger Arbeitsplatz erfüllen soll und welchen Platzbedarf Sie haben:
    Arbeiten Sie jeden Abend mehrere Stunden oder erledigen Sie dort nur einmal pro Woche Ihre Post? Wenn Sie den Platz eher selten benutzen, reicht vielleicht schon eine Mini-Fläche – wenn Sie regelmässig dort arbeiten, sicher nicht. Oft ist mit diesen Überlegungen die Platzwahl bereits entschieden, nämlich dann, wenn sich der benötigte Raumbedarf für den Arbeitsplatz nur in einem Raum verwirklichen lässt.  Wenn Sie allerdings eine großzügigere Wohnung haben, können Sie sich jetzt noch überlegen, wo und unter welchen Bedingungen Sie gerne arbeiten möchten. Arbeiten Sie gerne mit Ausblick vor dem Fenster oder stört das Tageslicht eher bei der Bildschirmarbeit? Brauchen Sie Ruhe oder  möchten Sie gerne trotz Arbeit Ihrer Familie Gesellschaft leisten?

                    

    Arbeitsplatz in der Küche: Bild AD September 2009 

                                                                                                                                                              

    In Gesellschaft und trotzdem voll konzentriert:„Rewrite“ von Ligne Roset (Foto: Ligne Roset)

     

    2. Das richtige Möbel

    Steht der Ort fest, dann überlegen Sie sich, wie Ihr Schreibtisch aussehen soll. Der Standort ist ganz entscheidend für die Art des Schreibtisches: steht der Schreibtisch in einem separaten Zimmer oder eher versteckt in einer Nische, dann kann der Platz auch richtig nach Arbeit aussehen und die Ablage bis zum nächsten mal offen auf dem Tisch liegen bleiben.

    Schreibtisch Pontus von Pinch Design
    (Foto: James Merell für Pinch Design)

     

    In den meisten Fällen ist der Arbeitsplatz aber im Wohnzimmer oder Schlafzimmer untergebracht oder das Arbeitszimmer ist nebenbei auch Gästezimmer; will man in einem Raum gleichzeitig arbeiten und entspannen, ist es wichtig, dass der Platz nach getaner Arbeit nicht nach Arbeit aussieht. Der klassische Sekretär beispielsweise vereint diese zwei Funktionen: Aufgeklappt ein Arbeitsplatz, zugeklappt verschwindet die unerledigte Steuererklärung im Möbelstück – und damit zumindest zeitweise aus unseren Köpfen.  Neben dem Sekretär ist jedes Möbelstück denkbar, dass sich zu- oder einklappen lässt. Aus einem Regal aus dem Möbelhaus und MDF-Platten aus dem Baumarkt lässt sich auch relativ einfach ein solches Möbelstück selbst herstellen.

           

    erst Arbeitsplatz….                                         dann Kommode: Klappsekretär von
    Car Möbel (Bild Car Möbel)

     

        

    Büro im Schrank: Computerschrank von Car-Möbel (Fotos: Car Möbel)

     

     

    Klappsekretär „Zelos“ von Classicon (Bild: Classicon)

     

    Machen Sie sich vor dem Möbelkauf klar,  dass Ihr Schreibtisch auch stilistisch zum Interieur des restlichen Raumes passen muss. Auch wenn die bereits vorhandenen Möbel im Landhausstil heute nicht mehr Ihrem Stil entsprechen – ganz falsch wäre es jetzt, ein ultramodernes Schreibpult in Hochglanz hinzuzufügen –auch wenn es Ihnen noch so gut gefällt. Versuchen Sie einen Mittelweg zu finden: Verwenden Sie schlichtere Möbelformen als die bereits vorhandenen, aber passen Sie sich in Material und Farbe an.

     

    Passt zum Landhausstil, ohne diesen zu verstärken: Schreibtisch Linnarp von Ikea (Foto: Ikea)

    Ein umwerfender Schreibtisch sieht nicht in jedem Raum umwerfend aus. Manche Möbelstücke brauchen Platz, um wirken zu können und kommen in einem engen Raum nicht zur Geltung. Muss ein Arbeitstisch passgenau in eine Nische passen, ist eine Massanfertigung vom Schreiner wahrscheinlich die beste Lösung.

     1. 2.       Die Organisation des Arbeitsplatzes

    Ja, wir alle kehren lieber an einen aufgeräumten Arbeitsplatz zurück, als an einen, wo das Chaos herrscht – die Realität sieht leider oft anders aus. Nicht alles kann sofort zurückgelegt oder weggeräumt werden, manchmal fehlt die Zeit oder die Energie. Planen Sie in Ihren Arbeitsplatz eine große Schublade oder ein Fach ein, das Unerledigtes schnell und unkompliziert aufnimmt.  Ablagefächer aus Plastik sind zwar praktisch, aber wirklich nicht schön: Ersetzen Sie diese durch Ablagefächer aus Holz  oder Metall oder erklären Sie ein Teil eines Regales zu Sortierfächern. 

    Pultaufsatz von Car-Möbel: Macht aus jedem Tisch einen Sekretär  (Foto: Car-Möbel)

     

    Ablagefächer aus Metall, alles über www.car-moebel.de (Foto: Car-Möbel)
    Überlegen Sie sich, welche Utensilien Sie regelmässig brauchen und schnell zur Hand haben müssen – Büroklammern, Locher, Briefumschläge? Diese Dinge sollten Sie griffbereit in einem Fach auf dem Schreibtisch oder rechts unter Ihnen (für Linkshänder natürlich links unter Ihnen) lagern.
    Die wirklich große Herausforderung am heutigen Arbeitsplatz? Kabel, Kabel, Kabel….Achten Sie beim Kauf des Schreibtisches darauf, wie (und ob überhaupt…) die Kabelführung geplant ist.

     

     4. Rund um den Schreibtisch

    Mit dem Kleinkram ist es meistens nicht getan: Wohin mit Akten und Ordnern, Sachbüchern und Nachschlagewerken,  Handbüchern und Katalogen?
    Ein offenes Regal ist immer eine Herausforderung, besonders wenn dort eine Vielzahl von unterschiedlichen Dingen untergebracht werden müssen. Vereinheitlichen Sie das Erscheinungsbild  der Aktenordner, indem Sie nur Ordner eines Herstellers verwenden und die Rückenschilder gleich gestalten. Schaffen Sie auch in einem offenen Regal so viel geschlossenen Stauraum wie möglich und sammeln Sie  Kataloge und Prospekte in Stehordnern, lagern Sie Druckerpapier und CD Rohlinge in Kästen und Kisten. Einheitlicher, ruhiger und damit aufgeräumter wirkt das offene Regal, wenn Sie versuchen, alles, was im Regal steht, in ähnlichen, sanften Farbtönen zu halten, z.B. eine Kombination aus Natur- und Brauntönen, Gold und Sand oder Grautöne, Silber und weiss.

     

    So dekorativ kann ein offenes Regal im Arbeitszimmer sein.
    (Foto aus Hoppen/Batten:„East meet west“, Dumont-Verlag)

    Schaffen Sie in der Nähe des Arbeitsplatzes so viel geschlossenen Stauraum wie möglich – Sie werden ihn brauchen.  Form und Stil richtet sich natürlich wieder nach Platzangebot und bereits vorhandenen Möbeln. Suchen Sie ein Möbelstück für einen reinen Arbeitsraum, sind Spinde – besonders solche mit Gebrauchsspuren – eine originelle Lösung: Stahlspinde passen zu vielen Einrichtungsstilen, verbreiten eine kreative und coole Arbeitsatmosphäre und sind superpraktisch.

    Arbeitsplatz mit Spind (Foto: Conran: „Das ultimative Wohnbuch“)           

     

     (Foto: „Berlin Interiors“, Taschen Verlag)
     
    5. Impressionen
     
     

     Foto: J.Wilson: „Wohnharmonie“, Busse Seewald Verlag

                      

     Foto: J. Wilson: „Wohnharmonie“, Busse Seewald Verlag

      

    Foto: K. Hoppen: „Stil und Design“, DVA Verlag

                

    Foto: K. Hoppen: „Stil und Design“, DVA Verlag

     

    Fotos: „Berlin Interiors“, Taschen Verlag

     Fotos: „Berlin Interiors“, Taschen Verlag

     
     

     

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